Leserbriefe an RT DE: "Deutschland, Russland und Europa gehören zusammen"

Möchten Sie uns schreiben? Hier geht es direkt zum Eingabeformular für einen Leserbrief.
Mehr Leserbriefe finden Sie hier.
16.04.2026 20:55 Uhr
20:55 Uhr
Leserbrief von Margo Jakunin, 08.04.2026
Ich lebe in Deutschland und Ich lese sehr gerne Ihren Nachrichtennewsletter und überhaupt finde ich RT und eure Berichte sehr große Klasse 👍👏👏👏💪💪💪💪.
Macht bitte so weiter. Ich bin immer für Frieden mit Russland und gegen Hetze.
17:28 Uhr
Leserbrief von Martin Hoffmann, 08.04.2026
Zu "Europa wird nicht bloß verrückt – es bereitet einen Krieg vor" von Dmitri Rodionow (Übersetzung aus dem Rus.)
Vorbereitungen auf einen Atomkrieg laufen seit Jahren
Danke an Rodionow für diese wirtschaftspolitische Einordnung, sie hilft enorm weiter, besonders im Bezug der russischen Ausrichtung der Diplomatie gegenüber dem Westen. Rodionow kommt zum Ende seines großartigen Artikels zum Fazit: "Europa befindet sich erst in einer frühen Phase seiner Kriegsvorbereitungen." DOCH diese Schlussfolgerung ist zwar nicht falsch, sie ist aber elementar unvollständig!! Lesen Sie bitte hierzu https://archive.ph/JaKEl!!!
Ich erkläre: Hier findet ein Interview in einer kleinen Regionalzeitung statt (die übergeordnete Presse, hier: Augsburger Allgemeine, Süddeutschland, berichtet darüber nicht (obwohl sie Herausgeber der kleinen Regionalzeitung ist!), dessen zentrale Frage nicht beantwortet wird! ZENTRALE FRAGE: Was soll dieses Waffensystem "Arrow 3" (hebräisch auch Hetz3 genannt), dass von Kanzler Scholz, SPD in Israel bereits bestellt wurde, obwohl es keine nennenswerten Betestungsergebnisse in der Erprobungsphase der Waffe gibt, um dieses teure Monstrum überhaupt zu bestellen, eigentlich beschützen?
Zur Verdeutlichung worum es sich in meiner Region handelt, zeige ich diesen Artikel aus der angeführten Region aus einem überregionalen Medium: https://archive.ph/kJ4b1. Der benannte Ort "Leeder" ist ein "Sondermunitionslager". Doch es gibt um den besagten Fliegerhorst Lechfeld noch ein dutzend weitere! Das ist übrigens EXAKT was die geleakten Jack Teixeira Papers auf seiner Grafik unter der Nummer für Süddeutschland 2023 veröffentlicht haben! Dafür ging der Amerikaner Jack für 15 Jahre ins Gefängnis. Für die Wahrheit sitzt man im Westen im Gefängnis; Oder man wird getötet...
Deutschland hat gemäß öffentlich zugänglichen Presseartikeln ca. 2.000 noch halbwegs verwendbare Nuklearbunkeranlagen. Davon befinden sich etwa 600 in Bayern. Diese aber sind nicht veraltet, was landläufig in deutschen Medien behauptet wird, um politische Investitionsforderungen für den Bevölkerungsschutz anzuführen. Bis in die jungen 2000er Jahre wurden öffentliche Gebäude "bebunkert". Zum Beispiel das Rathaus Untermeitingen (zwischen Augsburg und Landsberg am Lech, Ort neben dem Fliegerhorst Lechfeld), der gesamte Rathausplatz ist unterbunkert, und das garagenähnliche Nebengebäude dient der Luftfiltertechnik. Diese Technik wurde vor kurzem auf Einsatzfähigkeit getestet und probebetrieben.
Der ebenfalls dem Fliegerhorst nahe liegende Ort Schwabmünchen besitzt unter dem Schulpausenplatz der Gesamtschule ein voll ausgestattetes Nuklearbunkerkrankenhaus für mehrere tausend Patienten (von mir selbst besichtigt). Wofür? Des weiteren bin ich in der Lage "Eides statt zu versichern" dass sich seit dem Jahreswechsel 2020 auf 2021 sonderbare Dinge in meiner Region abspielen. In meiner Region befindet sich auch Eurocopter, der namhafte deutsche Helikopterhersteller. In meinem Gebiet war es gelegentlich üblich, dass ein gewarteter Hubschrauber, der zu Testflügen nach Reparatur oder System-Updating unterwegs war.
Seit dem angeführten Jahreswechsel aber führten Lufttransporteinheiten der Bundeswehr Transporte durch. Nach 15 Jahren Wohnhaftigkeit in meinem Gebiet hier, flogen nachts ab ca. 0.00 Uhr, beinahe täglich, bzw. nächtlich, NH90 Puma und Sikorsky CH56 ohne Transpondersignal und ohne Erkennungslichter Tiefflüge durch. Mit Gepäck! Bei klaren Nächten war deutlich zu erkennen dass Containments unter den Fluggeräten transportiert wurden.
FAZIT: Wenn Sie glauben, dass sich nur in Büchel (Kernwaffenlagerort der USA in Norddeutschland) "besondere" Kriegsgegenstände (B61 modulierbare Nukleargefechtsköpfe) befinden, dann täuschen Sie sich! DENN: Die letzte verbliebene ECR-Panavia-Tornado-Staffel aus Piacenza übt bei mir auf dem Lechfeld regelmäßig! Warum? Was ist die Aufgabe dieser besonderen Flugstaffel, welche früher auch auf dem Fliegerhorst Lechfeld fest durch die Bundeswehr mit eigenen Einheiten stationiert war? Richtig! Beim Feind einfliegen, aufklären, jammen (Radarabtastung stören) um den ungehinderten Nukleareintritt der NATO-Gefechtsköpfe ODER Nuklearbomber (NATO-Bombergeschwader, damals JaBoG 32 Lechfeld) in den Sowjet-, heute Russlandflugraum zu ermöglichen!
Der weiteren Einordnung führe ich an:
- 2014: erstmalige Einbringung des PESCO-Programmes in das Europaparlament.
- 2017: Annahme des PESCO-Agreements durch die EU-Mitgliedsstaaten. Verschleiert wird die Infrastrukturverbesserung für militärische Transporte und Logistik als ziviles Projekt von Deutschland "Drehscheibe" gegen Russland.
- 2018: Einführung der EU-NATO-Doktrin "Overextending Russia" im Namen der US Thinktanks durch den bekannten Hamburger Bürgermeister Peter Tschentschter (Nachfolger von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, späterer Bundeskanzler) in die deutsche Kommunalpolitik, spricht hier Bände!
- FINALE: Finanzminister Lindner, FDP gibt das Startsignal: Er macht als Minister 15,1 Mrd. Euro frei für die Deutsche Bahn.
Aber nicht für die Deutsche Bahn, sondern für die DB Netz Ag (Deutsche Bahn Netz Agentur, seit 27. Dezember 2023 in DB InfraGO AG umbenannt). Das ist ein Staatunternehmen, welches die Infrastruktur der deutschen Bahn unterhält. Die Züge auf dem Infrastrukturprogramm sind lediglich Privatbetriebe, die Nutzungsgebühr an den Staat entrichten! Die Aufgabe dieser staatlichen Finanzspritze ist der Ausbau der Transport-, Versorgungs-, und Logistikknotenpunkte samt Rohstoffversorgung (ja, das bezahlt der deutsche Steuerzahler unwissentlich mit, Deutschlands um Kriegsmaterial gegen Russland positionieren zu können).
17:25 Uhr
Leserbrief von Man, 08.04.2026
Kriegsdienstverweigerung
Als nach dem Kosovokrieg im Jahre 1999 die Zeitsoldaten einer gut informierten Einheit der Bundeswehr schon früh Wind davon bekommen hatten, die Regierung Schröder/Fischer/Struck wolle die Bundeswehr nach Afghanistan schicken, da entschieden sich etwa 70 der ca.154 Soldaten dieser Einheit spontan ihre auslaufenden Verträge nicht mehr zu verlängern und in ihre erlernten Berufe zurückzugehn. Ein Bekannter von mir (Hauptfeldwebel) gehörte dazu. Als dann 2002 der Verteidigungsminister Peter Struck im TV postulierte: "Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukusch verteidigt", da setzte der schlaue Genosse ganz richtig darauf, daß die Masse der Otto-Normal-Verbraucher des deutschen Volkes zwar locker alle Fußballspieler der Bundesliga aufzählen und die Gewinnerinnen der letzten Dschungelcamps mit Namen nennen kann, aber nicht weiß, was ein Hindukusch genau ist, Fluß, Berg See oder sonstwas in Afrike, Asien, Amerike oder Antarktis. (....)
Afghanistan ist nun passe, das Chaos war und ist perfekt, da geht schon die nächste Seifenoper los, nach dem gleichen Drehbuch, wie gehabt, aber mit der nächsten Politiker-Generation. Diesmal wird Deutschlands Sicherheit auch in Litauen verteidigt! Zu den Taliban, die 59 unserer Jungs ins Jenseits befördert haben, pflegt unsere Regierung heute passable Beziehungen, allein schon wegen der Flüchtlinge, die Merz jetzt wegen der AFD schleunigst los werden will. ― ― ― Wir sind ja aber auch wirklich schlimm dran, immer lauert irgendwo ein Feind, der uns an die Gurgel will! Im Osten, im Westen, im Süden, lm Norden, oben, unten, links und rechts. In früheren Zeiten mag das ja auch hin und wieder teilweise fast so gewesen sein, aber heute? Gestern wollten uns die Taliban an die Kehle, heute die Russen! Ohne Feind läßt es sich in Deutschland nur schwer leben! Mir scheint, daran verdienen einige Leute eine ganze Menge Geld!
17:21 Uhr
Leserbrief von Klara M., 08.04.2026
Zu: "Iran hat um den Waffenstillstand gefleht"
Hegseths triumphale Bilanz in Washington" Donald Trump hat sein personelles Umfeld nach dem Schweregrad der jeweiligen Psychose zusammengestellt. Hegseth hat ein sehr schweres religiös-halluzinatorisches Irresein mit gravierenden größenwahnsinnigen Ausprägungen. Wäre der Mann nicht im Amt, würde er geschlossen untergebracht.
17:03 Uhr
Leserbrief von Gunnar R. Vogel, 08.04.2026
40 Jahre Perestroika
Es hätte dem Artikel nicht geschadet etwas mehr Butter bei die Fische zu tun. Die UdSSR brauchte Reformen, aber NICHT SOLCHE!! Das Diletantentum der Gorbatschwow-Clique zerstörte die Wirtschaft wo sie funktionierte und setzte an die Stelle was funktioniert hatte kleinbürgerlichen Unfug. Nationalistischen und zentrifugalen Kräften wurde bewußt Vorschub geleistet, die Authorität der Staatsorgane überall soweit möglich untergraben. Nihilismus breitete sich aus. Angehörige der Nomenklatura bekamen sehr große Augen und begannen nach der "privatwirtschaftlichen" Aneignung des Staatseigentums zu gieren, man wollte Kapputalist werden, Eigentümer der Produktionsmittel anstatt nur "Verwalter". Zügellosigkeit und Gesetzlosigkeit nahmen zu, die Feinde des Sozialismus bekamen auch im eigenen Land immer mehr Oberwasser. Der Wunsch des Wirtschaftsverbrechers C., den er in seiner Autobiographie so beschrieb: "Mein Gott ist das Kapital" - und der sehnlichste Wunsch: "Milliardär zu werden, zu sein und zu bleiben." All das wurde gesellschaftsfähig. Und damit wuchsen objektiv die Eingriffs- und Angriffsmöglichkeiten des Imperialismus, die dieser exzessiv nutzte. Im Rückblick sollte klar sein: es ging objektiv um die Zerstörung des Sozialismus, Überleitung in einen verheuchelten Sozialdemokratismus als Vorstufe zum endgültigen Verfall. (....)
Heute ist der Quisling und Türöffner für den Imperialismus (auch und gerade im Westen) vergessen, so, als sei es den heutigen Imperialisten peinlich, daran erinnert zu werden, mit was für einem Lug und Trug sie damals gearbeitet haben. Und wenn sich der Wolf die Pfoten weiß tarnt und mit süßer Stimme spricht - es ist doch immer ein Wolf. Zumindest diese Erkenntnis sollte sich heute in Russland verbreitet haben. Lenin soll einst die Erkenntnis formuliert haben, dass es nur Russen möglich wäre Russland zu besiegen. Er sollte fast Recht behalten haben.
17:02 Uhr
Leserbrief von I love Italy, 08.04.2026
EU droht Italien wegen Russlands Teilnahme an Biennale in Venedig. ICH SAGE DAS ALS ITALIENERIN UND EUROPÄERIN: KUNST UND KÜNSTLER DÜRFEN NICHT FÜR POLITISCHE INTERESSEN INSTRUMENTALISIERT WERDEN DENN KUNST IST ETWAS UNPOLITISCHES ES IST DIE REINHEIT DER SCHÖPFUNG UND CREATION MIT KÖRPER GEIST UND SEELE UND DA HAT SCHMUTZIGE POLITIK NICHTS ZU SUCHEN DIESE EU SCHOCKIERT MICH IMMER MEHR MIT IHREN DIKTATORISCHEN TOTALITÄREN HANDLUNGEN UND GESETZEN GEGEN EUROPÄISCHE BÜRGER SEIT WANN DARF MAN BÜRGER SANKTIONIEREN ODER JOURNALISTEN? DAS IST ABSOLUT BÖSE WAS DIE DA MACHEN UNTER DEM DECKMANTEL DES SCHUTZES VOR FALSCHINFORMATION WER WIRD DENN GESCHÜTZT DURCH SOLCHE SCHRECKLICHEN GESETZE DIE LÜGNER UND NICHT DIE DIE WAHRHEIT AUSSPRECHEN ODER IHRE MEINUNG REFLEKTIEREN UM DIE WAHRHEIT ZU FINDEN KEIN LAND SOLLTE AUS KUNST UND SPORT AUSGESCHLOSSEN WERDEN DÜRFEN UND ISRAEL MUSS ENTWAFFNET WERDEN WENN ES NICHT DAMIT AUFHÖRT ANDERE LÄNDER ANZUGREIFEN UND AUCH NOCH OHNE RÜCKSICHT AUF DIE ZIVILBEVÖLKERUNG
17:00 Uhr
Leserbrief von Pierre Roßberg, 08.04.2026
RT ist langweilig geworden
Ich war bis jetzt ein riesiger fan von RT. Bin über 60 Jahre, lese seit Jahren rt. wohne in Sachsen und glücklich verheiratet. Seit ca.einem Jahr stelle ich fest rt wird immer langweiliger für mich. Früher war alles interesanter. Ich muß heute feststellen hier lese ich nichts neues mehr, also nehme ich googlenews, da lese ich das selbe.
16:37 Uhr
Leserbrief von Hans Hochberg (RT-Leser der ersten Stunde), 08.04.2026
Zu: "Wenn Klimaterror kein Klimaterror ist"
Maßlosigkeit statt Maßstab
Es gehört zu den Stärken von Dagmar Henn, dass sie oft gegen den Strich denkt. Gerade deshalb fällt dieser Text so negativ auf: Er verlässt den Bereich der Kritik – und betritt das Feld der Maßlosigkeit. Man kann die sogenannten „Klimakleber“ scharf kritisieren, ohne sich zu verbiegen. Ihre Aktionen waren für viele Menschen schlicht ärgerlich, teils rechtswidrig und strategisch oft kontraproduktiv. Wer sich auf Straßen oder gar Startbahnen festklebt, richtet seinen Protest nicht gegen Machtzentren, sondern gegen die Menschen, die nichts dafür können. Das ist keine legitime Kritik – und deswegen wurde sie auch von vielen Menschen zu Recht verurteilt.
Und genau hier müsste ein klarer Maßstab gelten. Und dieser Maßstab wird in dem Beitrag vollständig aufgegeben. Denn der Versuch, solche Aktionen in die Nähe von Terrorismus zu rücken – oder sie auch nur in einem Atemzug mit realem Terror zu diskutieren – ist nicht nur analytisch falsch, sondern politisch gefährlich. Terror, ob in Gaza, im Nahen Osten insgesamt oder anderswo, bedeutet systematische Gewalt gegen Menschen, Tod, Angst, Zerstörung. Wer diesen Begriff auf Sitzblockaden oder Sachbeschädigungen ausweitet, entwertet ihn. Das ist kein rhetorischer Ausrutscher mehr, sondern eine Verschiebung von Kategorien. Und genau diese Verschiebung zerstört die Grundlage jeder ernsthaften Debatte. Der eigentliche Skandal liegt daher nicht in einer angeblich zu milden Justiz, sondern in der gedanklichen Eskalation des Textes selbst. Kritik an unterschiedlichen Maßstäben staatlichen Handelns kann berechtigt sein. Aber sie muss sauber argumentiert werden. Wer stattdessen Sitzblockaden mit Bomben vergleicht, verliert jede analytische Schärfe. Zugespitzt: Die Klimaproteste mögen dumm gewesen sein – sie waren aber kein Terror. Wer das vermischt, argumentiert nicht mehr, sondern überzieht. Gerade weil Dagmar Henn es besser kann, ist dieser Text kein Ausreißer nach oben, sondern einer nach unten.
16:28 Uhr
Leserbrief von Hans Hochberg (RT-Leser der ersten Stunde), 08.04.2026
Zu Berliner BSW-Abgeordneter King gedenkt Opfern sowjetischer Piloten beim Absturz am Stößensee
Gedenken ersetzt keine Glaubwürdigkeit. Es ist ein würdiger Moment, wenn ein Politiker an eine fast vergessene menschliche Tat erinnert. Der Berliner BSW-Abgeordnete Alexander King hat genau das getan, als er der sowjetischen Piloten gedachte, die 1966 ihr Leben opferten, um ein Wohngebiet zu retten. Solche Gesten sind selten geworden in einer Zeit, in der Erinnerung zunehmend entlang politischer Frontlinien verläuft. Kings Worte wirken deshalb richtig – und notwendig.
Doch genau hier beginnt das Problem. Denn politische Glaubwürdigkeit bemisst sich nicht an einzelnen Reden, sondern an der Übereinstimmung von Anspruch und Handeln. Und an dieser Stelle steht das BSW auf brüchigem Fundament. Die Partei ist angetreten mit dem Versprechen, eine echte Alternative zur etablierten Politik zu sein – friedenspolitisch, sozial, systemkritisch. Doch kaum bot sich die Gelegenheit zur Machtbeteiligung, ging sie Koalitionen ein, die genau jenes politische Gefüge stabilisieren, das sie zuvor infrage gestellt hatte. Thüringen, Brandenburg – das sind keine Randnotizen, sondern Lackmustests politischer Ernsthaftigkeit. Und sie sind aus Sicht vieler Wähler nicht bestanden worden. Das Ergebnis ist ein klassisches Glaubwürdigkeitsdilemma: Was als Haltung formuliert wird, wirkt wie Pose, wenn das praktische Handeln in eine andere Richtung weist. Kings Auftritt mag aufrichtig gewesen sein. Er mag sogar genau das ausdrücken, was viele Menschen vermissen: die Fähigkeit, jenseits geopolitischer Feindbilder an Menschlichkeit zu erinnern. Doch er steht isoliert – und damit letztlich wirkungslos. Denn Politik ist kein Debattierclub. Sie ist ein Handlungsraum. Und wer dort Kompromisse eingeht, die den eigenen Grundüberzeugungen widersprechen, kann sich nicht darauf verlassen, dass einzelne richtige Worte das Vertrauen zurückholen.
Das BSW steht damit vor einer einfachen, aber unbequemen Frage: Will es eine Partei sein, die gelegentlich richtige Dinge sagt – oder eine, die für ihre Positionen auch dann einsteht, wenn es politisch unbequem wird? Solange diese Frage nicht klar beantwortet ist, bleibt jeder noch so richtige Satz nur das, was er ist: ein Satz.
16:18 Uhr
Leserbrief von Gunnar R. V. (Regelmäßiger Leser von RT Deutsch), 08.04.2026
Ansehen der USA durch Iran-Krieg erheblich beschädigt** Machen wir es kurz: welches "Ansehen"? Der Ruf, den das durchgeknallte Möchtegern-Imperium jetzt hat, entspricht voll seinen Taten. Und weiter kann er auch nicht mehr beschädigt werden; er ist der größtmögliche Schaden selbst. Aber heul doch, TRUMPel! Wie bestellt so geliefert. Oder auch für Dich verständlich formuliert: wie man in den Wald hineinrotzt und geifert, so schallt es schlußendlich auch heraus. Buddha (für das TRUMPel vereinfacht): "Du kriegst zurück, was Du ausstrahlst." Fullstop..,
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.